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GT Campus-News: Auf zu den Sternen, die Moleküle im Blick

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
mit vielfacher Lichtgeschwindigkeit zu reisen, klingt immer noch nach Star Trek und Star Wars. Der Göttinger Astrophysiker Erik Lentz hat sich Gedanken gemacht, wie das künftig auch ganz real möglich sein kann, und seine Forschungsergebnisse nun veröffentlicht. „Diese Arbeit hat das Problem des Reisens mit Überlichtgeschwindigkeit einen Schritt weg von der theoretischen Forschung in der Grundlagenphysik und näher an die Technik gebracht“, sagt Lentz. „Der nächste Schritt besteht darin herauszufinden, wie man die astronomische Energiemenge, die benötigt wird, in den Bereich heutiger Technologien bringen kann, wie zum Beispiel ein großes modernes Kernspaltungskraftwerk. Dann könnten wir über den Bau der ersten Prototypen sprechen.“
Weitaus langsamer hat die NASA ihren Rover „Perseverance“ zum Mars gebracht. Jetzt hat „Perseverance“ erstmals eine Tonaufnahme von einer Fahrt über den Mars geschickt. Es handele sich um die erste Aufnahme dieser Art überhaupt, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa mit. Die rund 16-minütige Tonaufnahme sei bei einer etwa 27 Meter langen Fahrt des Rovers von einem Mikrofon aufgenommen worden.
Auf der Erde, genauer in Göttingen, wird das größte Max-Planck-Institut entstehen. Die Zusammenführung der Max-Planck-Institute für biophysikalische Chemie und Experimentelle Medizin macht das möglich. Das zukünftige, deutlich größere Institut soll naturwissenschaftliche und medizinische Grundlagenforschung zusammenbringen, disziplinäre Vielfalt und Zusammenarbeit fördern und die Ausbildung der nächsten Generationen von Forscherinnen und Forschern vorantreiben. Die Gründung ist für den 1. Januar 2022 geplant. Das neue Forschungsinstitut soll 16 Abteilungen mit eigenem Direktor oder Direktorin haben.
Neu auf der Wissenschaftslandkarte in Göttingen ist auch das Deutsche Zentrum für Kinder- und Jugendgesundheit (DZKJ). Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) als Standortkoordinator für dieses neue Zentrum ausgewählt. Die UMG koordiniert mit weiteren sechs Standorten in Berlin, Greifswald, Hamburg, Leipzig, München und Ulm die Konzeptentwicklung für das DZKJ. Die Entscheidung des Ministeriums sei „ein großer Erfolg“ für die Universitätsmedizin und weitere wissenschaftliche Partnereinrichtungen am Göttingen-Campus, heißt es in der Mitteilung.
Wissenschaftler um Nobelpreisträger Stefan Hell vom Göttinger Max-Planck-Institut (MPI) für biophysikalische Chemie und vom Heidelberger MPI für medizinische Forschung haben eine neue Lichtmikroskopie-Methode entwickelt - „Minsted“ genannt. Sie trennt fluoreszenzmarkierte Details mit molekularer Schärfe. Für Nobelpreisträger Hell schließt sich damit ein Kreis. „Vor gut 20 Jahren haben wir mit der STED-Mikroskopie die Beugungsgrenze des Lichts in der Fluoreszenz-Lichtmikroskopie grundlegend durchbrochen. Das galt bis dahin als unmöglich“, so Hell. „Damals haben wir geträumt: STED soll eines Tages so gut werden, dass man damit einzelne Moleküle trennen kann, die nur ein paar Nanometer voneinander entfernt sind. Jetzt ist uns das gelungen.“ Die Stimulated Emission Depletion-Mikroskopie (STED) kam damals einer Revolution in der Lichtmikroskopie gleich. Dafür erhielt Hell 2014 den Nobelpreis für Chemie.
Herzliche Grüße
Ihr
Michael Brakemeier
Redakteur

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