Profil anzeigen

GT Campus-News: Das endgültige Aus für das Lichtenberg-Kolleg

GT Campus-NewsGT Campus-News
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
die schlechten Nachrichten in diesem Pandemie-Jahr reißen nicht ab: Die Universität Göttingen wird zum September 2021 das Lichtenberg-Kolleg schließen. Der Senat der Hochschule hat die Entscheidung des Präsidiums bestätigt. Die Universität begründet die Schließung des während der Exzellenzinitiative eingerichteten „Institute for Advanced Studies“ mit den Kürzungen im Hochschuletat des Landes Niedersachsen. Bereits in diesem Jahr stehen der Universität 2,9 Millionen Euro weniger zur Verfügung. Für 2021 hat das CDU-geführte Wissenschaftsministerium weitere Kürzungen in Höhe von insgesamt 3,3 Millionen Euro angekündigt. Die Schließungspläne waren vor allem bei Wissenschaftlern, die am Lichtenberg-Kolleg tätig sind oder waren, auf heftigen Protest gestoßen. In einem von 120 Forschern aus zahlreichen Ländern unterzeichneten offenen Brief werteten sie die beabsichtigte Schließung als direkten Angriff auf die Werte der Aufklärung, für die die Universität Göttingen stehe.
Um einen „verantwortungsvollen Präsenzbetrieb“ an der Universität trotz Corona zu ermöglichen, bietet diese freiwillige Corona-Tests für Studierende und Beschäftigte. Allerdings erst wieder im neuen Jahr ab dem 6. Januar. Das Projekt „Campus-Covid-Screen“ (CCS) ist eine Zusammenarbeit der Medizinischen Mikrobiologie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und der Göttinger Max-Planck-Institute für Experimentelle Medizin, für biophysikalische Chemie und für Dynamik und Selbstorganisation. Es will einen Beitrag leisten, dass eine Gefährdung durch unbekannte Infektionen mit SARS-CoV-2 minimiert wird.
Spaß haben und so das Gemeinschaftsgefühl stärken, wollen die Mitarbeiterinnen der Transfusionsmedizin der Universitätsmedizin Göttingen. Sie tanzen zu „Jerusalema“ – dem südafrikanischen Lied, das in den sozialen Medien um die Welt geht. Initiiert haben die Aktion Mareike Scholz und Lea Winterhoff, die beide als medizinisch-technische Laboratoriumsassistentinnen in der Transfusionsmedizin arbeiten. Ein weiteres Anliegen: Auf die Blutspende aufmerksam machen – „Wir sind auf unsere Spender angewiesen".
Forscher der Universität Göttingen sind an einem Pilotprojekt zur Lithium-Gewinnung beteiligt. Die steigende Nachfrage nach Lithium vor allem für die E-Mobilität führt dazu, dass die Produktion von Lithium aus Anlagen der Tiefengeothermie diskutiert und vereinzelt bereits pilothaft umgesetzt wird – unter anderem im Oberrheingraben. Im neuen Verbundprojekt UnLimited wird die EnBW Energie Baden-Württemberg als Kooperationsführer gemeinsam mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), der Universität Göttingen sowie weiteren Partnern eine Pilotanlage im Geothermiekraftwerk in Bruchsal einrichten.
Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund
Ihr
Michael Brakemeier
Redakteur

Campus-Gespräch

Göttingen: Endgültiges Aus für Lichtenberg-Kolleg
Uni Göttingen bietet freiwillige Corona-Tests für Studierende und Beschäftigte an
Göttinger Mikrobiologe Groß fordert harten Corona-Lockdown ab Montag
Campus-Portraits

UMG: Mitarbeiter der Göttinger Transfusionsmedizin tanzen zu „Jerusalema“
Geflüchteter Göttinger Medizinstudent aus Syrien erhält DAAD-Preis
Auf Zoom: Klangbilder-Konzert des Musikwissenschaftlichen Seminars Göttingen
Neuigkeiten aus Forschung und Wissenschaft

Uni Göttingen: Teilnahme am Projekt zur Lithiumförderung
Studie der UMG zu Fibromyalgie: Können Gehirnstimulation und Meditation die Schmerzen lindern?
Göttinger Jurist Kai Ambos: „An unserem Lehrstuhl wird international geforscht und gelehrt“
Campus-Termine

Göttingen: Aktuelle Termine am Göttinger Campus ab 18. Dezember
Wochenendtipps

Trotz Corona-Lockdown: Online ist einiges los in Göttingen und der Region
Mehr vom GT/ET

„Göttingen aktiv“: Tipps und Aktuelles rund um Freizeit und Familie
GT/ET-Update: Nachrichten direkt ins Postfach
Das bietet Ihnen GT/ET+
Hat Dir diese Ausgabe gefallen?
Teilen Sie diesen Newsletter:
Wenn Sie diesen Newsletter nicht mehr empfangen wollen, können Sie ihn hier abbestellen.
Wenn Ihnen dieser Newsletter weitergeleitet wurde, können Sie ihn hier abonnieren.